Kapitaler Motorschaden

Nicht jede Werkstatt darf an die Hochvoltbatterie heran

Wohin bei Schaden an der HochvoltbatterieHochvoltbatterie Eine Hochvoltbatterie ist eine Batterieeinheit, die aus verschiedenen Modulen, z.B. a 12 Volt besteht, die so geschaltet sind, dass die die jeweils zugeschaltete Voltzahl addiert. Nur so können z.B. Elektromotoren in Autos mit der erforderlichen Leistung versorgt werden

E-Autos auf Werkstattsuche

Gerade E-Auto-Besitzer, die ihr Fahrzeug gebraucht gekauft haben stecken bei Problemen mit der Hochvoltbatterie in der Klemme, denn die Werkstatt in der Nachbarschaft darf da nichts reparieren, oft sogar selbst dann nicht, wenn es sich um eine Vertragswerkstatt handelt.

Wir begleiten Massenschadensfälle seit über 10 Jahren.

Udo Schmallenberg

Journalist

Sie benötigen Hilfe? Jetzt anrufen:

0171 5355710

Wenn z.B.  Citroën E-Méhari nicht mehr lädt und die Werkstatt nicht weiter weiß, liegt das meist an der speziellen LMP-Batterie (Lithium-Metall-Polymer) oder dem Onboard-Ladegerät (OBC). Der E-Méhari ist technisch eng mit dem Bolloré Bluecar verwandt und hat sehr spezifische Eigenschaften, die viele Standardwerkstätten überfordern. Die nachfolgenden Zeilen betreffen aber auch andere Voll-Stromer, insbesondere Modelle der Stellantis-Familie.

Das “Tiefschlaf”-Problem der LMP-Batterie

Die LMP-Batterie muss zwingend auf einer konstanten Betriebstemperatur gehalten werden. Die Gefahr: Wenn das Auto längere Zeit (oft schon nach 48 Stunden) nicht am Strom angeschlossen ist, kühlt der Akku ab und entlädt sich tief. Fällt die Batterie unter einen kritischen Wert, sperrt sich das System aus Sicherheitsgründen und lässt sich mit normalen Ladestationen nicht mehr reaktivieren. Lösung: Das Auto benötigt oft eine spezielle „Notladung“ oder Initialisierung durch einen absoluten Spezialisten oder direkten Vertragspartner, der sich mit der Bluecar/E-Méhari-Technik auskennt.

Defektes Onboard-Ladegerät (OBC)

Wie bei vielen Elektrofahrzeugen des Stellantis-Konzerns (zu dem Citroën gehört) ist das verbaute Ladegerät im Auto eine bekannte Fehlerquelle. Wenn dieses Bauteil defekt ist, kommuniziert das Auto nicht mehr korrekt mit der Ladesäule.

Die Sackgasse: Viele Werkstätten können den Fehler nicht beheben, weil sie das gesamte Hochvoltsystem (HV-System) meiden müssen, wenn sie nicht speziell dafür zertifiziert sind.Lösung: Suchen Sie eine auf E-Fahrzeuge spezialisierte Werkstatt auf oder einen Betrieb, der den Onboard-Charger gezielt reparieren kann, anstatt ihn für viel Geld komplett auszutauschen.

Was Sie selbst noch prüfen können

Bevor das Auto verschrottet wird, sollten Sie folgende Punkte abklären:

Die 12V-Batterie: Viele E-Autos verweigern den Ladevorgang des Hauptakkus, wenn die kleine 12-Volt-Starterbatterie leer oder defekt ist. Ein Test oder Austausch der 12V-Batterie wirkt oft Wunder.

Lade-Equipment: Versuchen Sie zwingend, das Auto an einer ganz normalen Haushaltssteckdose (Schuko) mit dem Notladekabel zu laden, anstatt an einer öffentlichen Wallbox oder einem Schnelllader.

Jetzt persönlich informieren lassen

Sie haben Fragen oder möchten sich beraten lassen?

Mit dem Formular können Sie bequem Kontakt aufnehmen und idealerweise einen Telefontermin vereinbaren

    Nächste Schritte & Spezialisten

    Da es sich beim E-Mehari von Citroen um ein Nischen-Elektroauto handelt, sind die Vertragswerkstätten oft überfragt. Halten Sie Rücksprache mit der Citroën-Kundenbetreuung, um einen offiziellen ZE-Stützpunkt (Zero Emission) oder einen Händler zu finden, der für den E-Méhari geschult ist

    Weitere Meldungen auf motorschaden.de

    Und wieder Schadenersatz für T5-Besitzer

    Schadenersatz für VW Busse: Rechtsanwalt Gisevius erstreitet OLG-Entscheidung nach der DifferenzschadenDifferenzschaden Der Differenzschaden bezeichnet juristisch den Wert eines Schadens vor und nach dem schädigenden Ereignis. In Bezug auf den Abgasskandal definiert der Differenzschaden den Anspruch, den Fahrzeugeigentümer durch Maßnahmen wie z.B. der Verwendung eines Thermischen Fensters zur  temperaturabhängigen Abschaltung der Abgasrückführung an den Hersteller haben. Der Differenzschaden ist taggenau innerhalb einer Frist von 10 Jahren nach Erwerb des Fahrzeugs einklagbar und wirtschaftlich sinnvoll für Fahrzeuge, die das Ende der theoretisch möglichen Laufleistung noch nicht erreicht haben.-Regelung.

    FAQ zum Thema Motorschaden

    Ein Motorschaden ist ein vergangenes, aktuelles und zukünftiges Schadensereignis, das einen Verbrennermotor oder die Antriebseinheit eines E-Autos außer Betrieb setzt oder die Nutzung zumindest teilweise erheblich behindert. Dabei unterscheiden wir zwischen Motorschäden innerhalb und außerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Autos und konzentrieren uns auf Schäden, die zwischen 0 und 160.000 Kilometern eintreten.

    Autos müssen wenigstens 160-.000 km Laufleistung erreichen. Dieser wert ist ergebnis eines Prozesses und als Grenzwert in ie juristische Bewertung relevant geworden. Über 160.000 km steigt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalschadens, da eine Reparatur nicht lohnt. Der Motorschaden wird dann nicht mehr voll umfänglich für die Schadensberechnung herangezogen, da auch weitere Bauteile aufgrund der vorherigen Nutzung nicht mehr lange halten sollten.

    Wir sind Journalisten (Recherche), Rechtsanwälte (Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen) und Gutachter (Beweissicherung, Feststellung von Schadensursachen). Sie sprechen uns an und wir klären, ob jemand für den eingetretenen Schaden verantwortlich gemacht werden kann.

    Schreibe einen Kommentar zum Thema » Nicht jede Werkstatt darf an die Hochvoltbatterie heran «

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert