Flops auf 4 Rädern - Diese Fahrzeuge sind Werkstatts Liebling
ADAC-Pannenstatistik und Online-Recherche zur Motorschaden-Häufigkeit
Steuerketten, Batterieprobleme und Kurbelwellenbrüche führen die aktuellen Pannenstatistiken an.
Darum geht es in diesem Artikel:
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Udo Schmallenberg
Journalist
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30 Autos anfällig für Motorschäden
Hier sind 30 Modelle, die häufiger mit Motorschäden oder Pannen in Verbindung gebracht werden. Die ersten zehn stammen aus der ADAC Pannenstatistik 2024 (Erstzulassung 2021), gefolgt von weiteren bekannten Problemfällen.
ADAC Pannenstatistik 2024 – Schlechteste Modelle
- Toyota Yaris (ADAC Platz 1, 27,8 Pannen pro 1.000)
Problem: Hohe Pannenrate, oft Starterbatterie, vereinzelt Motorprobleme.
Häufigkeit: Sehr hoch laut ADAC 2024. - Ford Kuga (ADAC Platz 2, 25,4)
Problem: Hohe Pannenrate, oft Batterie- und Motorprobleme.
Häufigkeit: Sehr hoch laut ADAC 2024. - Toyota C-HR (ADAC Platz 3, 22,0)
Problem: Hohe Pannenrate, oft Batterie- und Motorprobleme.
Häufigkeit: Sehr hoch laut ADAC 2024. - Toyota RAV4 (ADAC Platz 4, 17,6)
Problem: Hohe Pannenrate, oft Batterie- und Motorprobleme.
Häufigkeit: Hoch laut ADAC 2024. - Opel Insignia (ADAC Platz 5, 14,2)
Problem: Hohe Pannenrate, vereinzelt Motorprobleme, oft Fahrzeugelektrik oder Turbolader.
Häufigkeit: Hoch laut ADAC 2024. - Hyundai i20 (ADAC Platz 6, 13,8)
Problem: Hohe Pannenrate, vereinzelt Motorprobleme, oft Batterie oder Zündung.
Häufigkeit: Hoch laut ADAC 2024. - Ford Puma (ADAC Platz 7, 8,3)
Problem: Hohe Pannenrate, vereinzelt Motorprobleme.
Häufigkeit: Hoch laut ADAC 2024. - Kia Ceed/XCeed (ADAC Platz 8, 8,4)
Problem: Hohe Pannenrate, vereinzelt Motorprobleme.
Häufigkeit: Hoch laut ADAC 2024. - Skoda Octavia (ADAC Platz 9, 8,1)
Problem: Turboladerprobleme, Steuerkettendehnung, hohe Pannenrate.
Häufigkeit: Hoch laut ADAC 2024, besonders bei älteren Modellen (1.9 TDI). - Fiat 500 (ADAC Platz 10, 6,6)
Problem: Ölverbrauch durch schwache Kolbenringe, hohe Pannenrate (oft Batterie).
Häufigkeit: Hoch laut ADAC 2024, moderat bei älteren Modellen.
Weitere Modelle anfällig für Motorschäden
- Ford Focus (1.0 EcoBoost, 2012–2018)
Problem: Kühlsystemdefekte, Überhitzung, Zylinderkopfschäden.
Häufigkeit: Häufig bei schlechter Wartung. - Volkswagen Golf (2.0 TDI, EA189EA189 Der EA189 ist ein für die Anforderungen der Schadstoffklasse 5 zwischen 2009 und 2016 in PKW der Marke Volkswagen verbauter Dieselmotor, der die Abgasrückführung nutzt, um die gesetzlich geforderte NOx-Reduktion erreichen zu können. Er wurde vom EA288 abgelöst.
Durch Beimischung von Abgasen wird der Verbrennung ein sauerstoffarmes Luftgemisch zugeführt, was die Verbrennungstemperatur und damit den Sauerstoffgehalt des zur Verbrennung kommenden Gemisches. Dadurch sinkt der NOx-Gehalt. entscheidene Elemente dieses Motortyps sind das AGR-ventiul und der AGR-Kühler. Während im Vorgängermodell Abgase über Turbolader nur zu leistungszwecken mit Druck zugeführt wurden, ist das EA189-AGR eher ein zentrales bestandteil der Schadstoffemission. Für die Schadstoffklasse 6 reichte diese Technik nicht mehr aus und Volkswagen musste mit dem EA288 zusätzlich auf einen Katalysator mit Einspritzung eines Reduktionsmittels setzen.
Während der EA189 im Abgasskandal durch eine Prüfstanderkennungsroutine den Abgasskandal erst auslöste, setzte der EA288 den Abgasskandal konsequent durch die Fehlinterpretation des Thermischen Fensters fort., 2008–2015)
Problem: Einspritzdüsen- und Turboladerausfälle, Steuerkettendehnung.
Häufigkeit: Bei hohen Laufleistungen. - BMW 3er (N47 Diesel, 2007–2014)
Problem: Steuerkettenprobleme mit Motorausfall.
Häufigkeit: Häufig vor 2011, 100.000–200.000 km. - Range Rover Velar (D300 V6 Diesel, vor 2020)
Problem: Kurbelwellenbruch, Turboladerprobleme.
Häufigkeit: Selten, aber teuer. - Subaru Outback (2.5L Boxer, 2008–2015)
Problem: Ölverbrauch, Zylinderkopfdichtungsschäden.
Häufigkeit: Häufig bei älteren Modellen. - Mini Cooper (1.6 THP, 2006–2014)
Problem: Steuerkette, Ölpumpenausfall, Turboladerprobleme.
Häufigkeit: Häufig bei unregelmäßiger Wartung. - Mercedes-Benz ML (OM642 V6 Diesel, 2005–2012)
Problem: Verstopfte DPF-Filter, Wirbelklappenprobleme.
Häufigkeit: Bei hohen Laufleistungen. - Audi A4 (2.0 TFSITFSI TFSI steht beim Autohersteller Audi für "Turbocharged Fuel Stratified Injection”. TSI steht für "Turbocharged Stratified Injection". In xxer Motortechnick stehen diese Bezeichnungen für den Wunsch Audis, aus weniger Hubraum immer mehr Leistung zu holen., 2008–2015)
Problem: Hoher Ölverbrauch, Turboladerausfälle.
Häufigkeit: Häufig vor 2012. - Peugeot 308 (1.6 THP, 2007–2014)
Problem: Steuerkettendehnung, Kohleablagerungen.
Häufigkeit: Häufig bei unregelmäßiger Wartung. - Opel Astra (1.7 CDTI, 2004–2010)
Problem: Turboladerausfall, Einspritzpumpenprobleme.
Häufigkeit: Bei hohen Laufleistungen. - Renault Mégane (1.5 dCi, 2008–2016)
Problem: Einspritzdüsenprobleme, Turboladerschäden.
Häufigkeit: Häufig bei schlechter Wartung. - Chevrolet Cruze (1.8L Benzin, 2009–2014)
Problem: Überhitzung, Ölverbrauch.
Häufigkeit: Moderat, ältere Modelle. - Volvo XC60 (D5 Diesel, 2008–2013)
Problem: Einspritzpumpenprobleme, Turboladerausfälle.
Häufigkeit: Bei hohen Laufleistungen. - Hyundai Tucson (2.0 CRDi, 2004–2010)
Problem: Turboladerprobleme, Kraftstoffsystemdefekte.
Häufigkeit: Häufig bei älteren Modellen. - Citroën C4 (1.6 HDi, 2004–2010)
Problem: Verstopfte DPF-Filter, Turboladerausfälle.
Häufigkeit: Bei Kurzstreckenbetrieb. - Nissan Qashqai (1.5 dCi, 2007–2013)
Problem: Einspritzsystemprobleme, Turboladerausfälle.
Häufigkeit: Häufig bei schlechter Wartung. - Toyota Avensis (2.0 D-4D, 2003–2008)
Problem: Defekte Einspritzdüsen, Kohleablagerungen.
Häufigkeit: Selten, aber auffällig bei älteren Dieseln. - Land Rover Discovery (3.0 TDV6, 2009–2016)
Problem: Kurbelwellenlagerprobleme, Turboladerausfälle.
Häufigkeit: Selten, aber teuer. - Mazda 6 (2.2 MZR-CD Diesel, 2008–2013)
Problem: Verstopfte DPF-Filter, Einspritzdüsenprobleme.
Häufigkeit: Bei Kurzstreckenbetrieb. - Porsche Cayenne (3.0 TDI, 2009–2014)
Problem: AdBlue-Systemprobleme, Turboladerausfälle.
Häufigkeit: Selten, aber teuer.
Anmerkungen
Die ADAC-Modelle (1–10) zeigen die höchste Pannenrate laut Statistik 2024. Bei diesen sind Motorprobleme nicht immer die Hauptursache (oft Batterie), aber sie tragen zur Anfälligkeit bei. Die weiteren Modelle (11–30) basieren auf bekannten Motorschäden aus Nutzerberichten.
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