Ford Kuga PHEV - Erstes Urteil wegen Brandgefahr
Ford kassiert zum Hybrid-Kuga ein erstes Versäumnisurteil
Ford muss sich vom Landgericht Regensburg einen falschen Umgang mit dem Thema “Brandgefahr beim Hybrid-Kuga” gefallen lassen.
Darum geht es in diesem Artikel:
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Udo Schmallenberg
Journalist
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Hybrid-Auto: Kaufpreiserstattung wegen Brandgefahr – Az. 84 O 872/26
Ausweitung der Rückrufwelle: Über 67.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen
- Produktionszeitraum: August 2019 bis Juni 2026.
- Betroffene Fahrzeuge: Weltweit listen Behörden rund 323.000 Autos, auf deutschen Straßen sind es schätzungsweise 67.000 Exemplare.
- Die Ursache: Ein potenzieller Kurzschluss innerhalb des Hochspannungs-Akkus, der im schlimmsten Fall zu einem plötzlichen Fahrzeugbrand führen kann.
- Höhere Tankkosten: Durch die künstlich reduzierte Akkukapazität verringert sich die rein elektrische Reichweite drastisch, wodurch der Verbrennungsmotor deutlich häufiger einspringen muss.
- Entwertete Investitionen: Viele Eigentümer haben im Vorfeld gezielt in private Ladeinfrastrukturen wie Wallboxen oder Photovoltaikanlagen investiert, um ihr Hybridfahrzeug mit günstigem Solarstrom zu versorgen. Diese Anlagen lassen sich nun nicht mehr wie geplant auslasten.
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FAQ zum Thema Motorschaden
Ein Motorschaden ist ein vergangenes, aktuelles und zukünftiges Schadensereignis, das einen Verbrennermotor oder die Antriebseinheit eines E-Autos außer Betrieb setzt oder die Nutzung zumindest teilweise erheblich behindert. Dabei unterscheiden wir zwischen Motorschäden innerhalb und außerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Autos und konzentrieren uns auf Schäden, die zwischen 0 und 160.000 Kilometern eintreten.
Autos müssen wenigstens 160-.000 km Laufleistung erreichen. Dieser wert ist ergebnis eines Prozesses und als Grenzwert in ie juristische Bewertung relevant geworden. Über 160.000 km steigt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalschadens, da eine Reparatur nicht lohnt. Der Motorschaden wird dann nicht mehr voll umfänglich für die Schadensberechnung herangezogen, da auch weitere Bauteile aufgrund der vorherigen Nutzung nicht mehr lange halten sollten.
Wir sind Journalisten (Recherche), Rechtsanwälte (Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen) und Gutachter (Beweissicherung, Feststellung von Schadensursachen). Sie sprechen uns an und wir klären, ob jemand für den eingetretenen Schaden verantwortlich gemacht werden kann.



