Neuer Rückruf 931K soll Brandgefahr beim Audi PHEV verringern
AUDI legt weiteren Rückruf nach
Die Werkstatt ist kein unbekannter Raum für Besitzer von Audi-E-Trons oder leistungsstarker PHEV-Modelle, scheinbar folgt Rückruf auf Rückruf: Aktuell 931K an die Adresse von PHEV-Eigner.
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Udo Schmallenberg
Journalist
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E-Tron und PHEV-Modelle bleiben brandgefährlich
Audi-Besitzer, die mit ihrer e-Limousine einer der aktuellen Rückrufaktion gefolgt sind, erleben in diesen Tagen eine neue Überraschung, denn auf die Rückrufe 93AB, 93AC und 93AD folgt nun die Rückrufaktion 931K quasi als Rückruf des Rückrufs. Die bisherigen Rückrufaktionen und Service-Maßnahmen reichen offenbar nicht aus, um die Brandgefahr der von Audi z.B. im A6 PHEV verbauten HochvoltbatterieHochvoltbatterie Eine Hochvoltbatterie ist eine Batterieeinheit, die aus verschiedenen Modulen, z.B. a 12 Volt besteht, die so geschaltet sind, dass die die jeweils zugeschaltete Voltzahl addiert. Nur so können z.B. Elektromotoren in Autos mit der erforderlichen Leistung versorgt werden auszuschließen oder zumindest maßgeblich zu verringern.
Daher werden die Autos zu einer Nachfolge-Aktion in die Werkstätten zurückgerufen.
Eine ähnliche Thematik dürfte sich auch beim Porsche Taycan und bei weitern Limousinen der Volkswagen-Familie auftun, die ein vergleichbares Steuergerät für das Batteriemanagement nutzen.
AUDI A6 PHEV – Hier ein aktueller Fall
Bei einem aktuellen Werkstattaufenthalt (Ölwechsel) sollte an einem Audi A6 PHEV eine bisher völlig unankündigte Feldmaßnahme mit dem Code „931K“ durchgeführt werden.
Laut Werkstattauftrag handelt es sich um ein „Software Update Batteriesteuergerät SDD“ (abgerechnet u. a. unter der Arbeitsposition V 0151QQ10).
Das bemerkenswerte daran: Das Fahrzeug hatte zuvor bereits die bekannten Maßnahmen (u. a. 93AC) durchlaufen. Diese Maßnahme taucht bei einer Online-FIN-Abfrage nicht auf – sie wird von den Vertragswerkstätten offenbar als „stille Feldaktion“ beim Routine-Service mitaufgespielt. Im Hersteller-Jargon nennt man das dann Service-Maßnahme.
Die Werkstatt händigte den Beleg über das Update erst nach ausdrücklicher und nachdrücklicher Aufforderung aus.
Wir meinen: Durch die bisherigen Rückrufaktionen ist wohl die Problematik rund um das Batteriemanagement und die Zellüberwachung keinesfalls ausreichend geregelt, sodass entweder Audi-internes Qualitätsmanagement oder aber die wachsamen Augen des Kraftfahrtbundesamtes nun Nachbesserungen fordern.
Juristisch und vor allem verbraucherrechtlich stellen sich Betroffenen Autobesitzern fragen noch den Folgen einer fehlgeschlagenen Nachbesserung bis hin zum Rücktritt vom Kaufvertrag.
Unsere Experten beraten Sie gern zur angesprochenen Thematik. PS. das Bild oben ist KI generiert.
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FAQ zum Thema Motorschaden
Ein Motorschaden ist ein vergangenes, aktuelles und zukünftiges Schadensereignis, das einen Verbrennermotor oder die Antriebseinheit eines E-Autos außer Betrieb setzt oder die Nutzung zumindest teilweise erheblich behindert. Dabei unterscheiden wir zwischen Motorschäden innerhalb und außerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Autos und konzentrieren uns auf Schäden, die zwischen 0 und 160.000 Kilometern eintreten.
Autos müssen wenigstens 160-.000 km Laufleistung erreichen. Dieser wert ist ergebnis eines Prozesses und als Grenzwert in ie juristische Bewertung relevant geworden. Über 160.000 km steigt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalschadens, da eine Reparatur nicht lohnt. Der Motorschaden wird dann nicht mehr voll umfänglich für die Schadensberechnung herangezogen, da auch weitere Bauteile aufgrund der vorherigen Nutzung nicht mehr lange halten sollten.
Wir sind Journalisten (Recherche), Rechtsanwälte (Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen) und Gutachter (Beweissicherung, Feststellung von Schadensursachen). Sie sprechen uns an und wir klären, ob jemand für den eingetretenen Schaden verantwortlich gemacht werden kann.



