Wichtig nach Motorschaden - Gutachter muss Beweise sichern
Motorschaden nicht verursacht? – So erhalten Sie Schadenersatz
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Udo Schmallenberg
Journalist
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Schnell die Schadensursache klären
Die Beweissicherung nach einem Motorschaden ist essenziell, um die exakte Schadensursache zweifelsfrei zu klären. Nur so lassen sich im Streitfall hohe Kosten von 10.000 Euro und mehr eindeutig dem Verantwortlichen zuweisen und berechtigte Ansprüche auf Garantie, Gewährleistung oder Kulanz durchsetzen.
Die wichtigsten Gründe im Detail
- Beweislast und Gewährleistung: Nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens greift nach sechs Monaten oft die Beweislastumkehr. Der Käufer muss dann beweisen, dass der Mangel bereits bei Übergabe bestand. Ein Beweissicherungsgutachten stellt den genauen technischen Zustand fest und belegt Vorschäden.
- Kulanz und Herstellergarantie: Bei neueren Fahrzeugen verweigern Hersteller manchmal die Kostenübernahme mit dem Hinweis auf Bedienungsfehler oder unterlassene Wartung. Ein neutrales Gutachten widerlegt unberechtigte Ablehnungen und sichert den Garantieanspruch.
- Falsche Betankung oder Werkstattfehler: Häufig ist ein Motorschaden die Folge von Fremdverschulden, wie etwa falsch getanktem Kraftstoff oder einem zuvor fehlerhaft durchgeführten Ölwechsel. Die Beweissicherung deckt solche Ursachen auf, sodass Sie den Verursacher haftbar machen können.
- Unfallschaden: Wenn ein Unfall ursächlich für den Motorschaden war (z.B. durch unbemerkten Ölverlust nach einer Beschädigung der Ölwanne), dient die Dokumentation der Klärung der Schuldfrage mit der Kfz-Versicherung.
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Wichtiges Vorgehen nach einem Motorschaden
Lassen Sie den Motor vorerst in dem Zustand, in dem der Schaden aufgetreten ist. Jede unsachgemäße Demontage oder Veränderung kann Spuren verwischen. Beauftragen Sie umgehend einen Kfz-Sachverständigen oder Motorengutachter mit entzsprechender Erfahrung und Qualifikation, um den Schaden gerichtsfest zu dokumentieren, bevor Reparaturen eingeleitet werden
Weitere nützliche Informationen:
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FAQ zum Thema Motorschaden
Ein Motorschaden ist ein vergangenes, aktuelles und zukünftiges Schadensereignis, das einen Verbrennermotor oder die Antriebseinheit eines E-Autos außer Betrieb setzt oder die Nutzung zumindest teilweise erheblich behindert. Dabei unterscheiden wir zwischen Motorschäden innerhalb und außerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Autos und konzentrieren uns auf Schäden, die zwischen 0 und 160.000 Kilometern eintreten.
Autos müssen wenigstens 160-.000 km Laufleistung erreichen. Dieser wert ist ergebnis eines Prozesses und als Grenzwert in ie juristische Bewertung relevant geworden. Über 160.000 km steigt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalschadens, da eine Reparatur nicht lohnt. Der Motorschaden wird dann nicht mehr voll umfänglich für die Schadensberechnung herangezogen, da auch weitere Bauteile aufgrund der vorherigen Nutzung nicht mehr lange halten sollten.
Wir sind Journalisten (Recherche), Rechtsanwälte (Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen) und Gutachter (Beweissicherung, Feststellung von Schadensursachen). Sie sprechen uns an und wir klären, ob jemand für den eingetretenen Schaden verantwortlich gemacht werden kann.



