KBA macht Druck wegen 23M4 - T5 sollen wegen Rückruf in die Werkstatt
Kraftfahrtbundesamt schreibt Halter an
Besitzer von VW Bussen, die das Update 23M4 noch nicht aufgespielt haben, bekommen aktuell Post vom Kraftfahrtbundesamt. Sie stehen noch nicht im Thema? Machen Sie sich HIER schlau
Darum geht es in diesem Artikel:
ToggleWir begleiten Massenschadensfälle seit über 10 Jahren.

Udo Schmallenberg
Journalist
Sie benötigen Hilfe? Jetzt anrufen:
Frist bis zum 29. Mai 2026
Die Behörde setzt säumigen T5-Bus-Besitzern eine Frist: Bis zum 29. Mai soll die neue Software auf die Autos aufgespielt werden. Offenbar setzt das KBA noch auf die Kooperationsbereitschaft der Angeschriebenen, denn konkrete Maßnahmen wie z.B. der Entzug der Zulassungsgenehmigung werden noch nicht angekündigt, sondern nur eher vage mit Hinweis auf unter Umständen gebührenpflichtige Maßnahmen der Behörde angedeutet.
Was T5-Besitzer jetzt tun sollten
Zumindest der gegebene Zeitrahmen sollte erst einmal abgewartet werden. Irgendwann allerdings muss das Update vorgenommen werden, denn gegen eine behördlichen Anordnung kann man wenig machen, außer einen Einspruch formulieren, der in diesem Fall allerdings eher nicht fristverlängernd wirken dürfte. Wer mag und die Nerven dafür hat, könnte vor einem Verwaltungsgericht klagen – mit hohem Prozessrisiko.
Angst vor Updatefolgen
Viele T5-Besitzer haben Angst vor den negativen Folgen des Updates. Rein technisch kann man diese durch eine Verkürzung der Ölwechselintervalle teilweise vermeiden. Ein Schaden bleibt aber auf jeden Fall, allein durch die langjährige Nutzung einer illegalen Abschaltvorrichtung.
BGH und der Differenzschaden
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Autobesitzer, die durch den Dieselskandal geschädigt wurden, Anspruch auf den sogenannten Differenzschaden haben, also auf die Erstattung des vom Hersteller verursachten Wertverlustes. Dazu muss man VW vor Gericht nicht mal mehr die böse Absicht nachweisen, schon die Fahrlässigkeit löst den Schadenersatzanspruch aus, der allerdings vor Gericht eingeklagt werden muss, da Volkswagen – wie immer – nicht freiwillig zahlt.
Dieser Differenzschaden mach 5 bis 15 % des Kaufpreises ab, abhängig von der Einschätzung des verhandelnden Richters.
Schreiben Sie uns an für weitere Information und/oder Diskussionsbedarf an – in**@**********en.de
Unsere Meinung: Wenn man sich gegen das Update schon nicht wehren kann, sollte man wenigstens die gegebenen Möglichkeiten nutzen, um den finanziellen Schaden in Grenzen zu halten.
Jetzt persönlich informieren lassen
Sie haben Fragen oder möchten sich beraten lassen?
Mit dem Formular können Sie bequem Kontakt aufnehmen und idealerweise einen Telefontermin vereinbaren
Erfahrener Anwalt im Dieselskandal
“Oeltod-anwalt.de” Frederick Gisevius ist Kooperationsanwalt unserers Portals und erfahren in der Diúrchsetzuing des Differenzialschadens.
Gern können Sie per Mail an in**@***********lt.de seine juristische Expertise abfragen.
Weitere nützliche Informationen:
Weitere Meldungen auf motorschaden.de
KBA zum Rückruf T5
KBA macht Druck wegen 23M4 - T5 sollen wegen Rückruf in die Werkstatt Kraftfahrtbundesamt schreibt Halter an Besitzer von VW Bussen, die das Update 23M4 noch nicht aufgespielt...
Streit um T6 im Dieselskandal – Rechtsschutz muss zahlen
Streit um T6 im Dieselskandal – Rechtsschutz muss zahlen OLG München macht Dieselskandalopfern Mut In einem wichtigen Urteil...
Schadensersatz im Porsche-Dieselskandal: Fokus Differenzschaden
Porsche im Dieselskandal - Viele Besitzer von Cayenne, Panamera oder Macen verzichten aktuell auf mehrere Tausend Euro Entschädigung
Motorschaden VW T6 – Rechtsschutzversicherung muss Deckungszusage erteilen
Die Allianz-Rechtsschutzversicherung muss die Kosten für einen Rechtsstreit mit VW nach einem Motorschaden bei einen VW T6 übernehmen....

Unser Gutachter für Motorschäden

Dr. Dipl. Ing. Frank Will, MBA, ist CEO von Ino8 Pty Ltd und verfügt über 35 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie sowie in der Motorenentwicklung und -erprobung, darunter 18 Jahre bei der Ford Motor Company und 5 Jahre an der Deakin University, bevor er Ino8 gründete.
In den USA, Europa, Japan, China und Indien hält er über 20 erteilte Patente. Eine seiner Erfindungen ist ein Wärmemanagementsystem, das den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen von Fahrzeugen um über 8 % reduziert. Teile des Systems wurden schon von 10 Automobilherstellern implementiert.
Er wurde in verschiedenen Ländern mit 15 Preisen geehrt, ist Fellow der Society of Automotive Engineers Australasia (SAE-A) und wurde von mehreren Gerichten als Sachverständiger bestellt, wie bspw. zu einem Verfahren, in dem es um den Kraftstoffverbrauch eines modernen Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugs (PHEV).




