Wasser im Benzin an Hamburger Tankstellen
Tankstellenbetreiber leistet Schadenersatz
Aus unmbekannter Ursache wurde Benzin an zwei Hamburger Tankstellen durch Wasser kontaminiert. Der Betreiber kommt für entstandenen Schaden auf.
Darum geht es in diesem Artikel:
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Udo Schmallenberg
Journalist
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Wasser im Super E10 = Motorschaden
Für Motorschäden, ausgelöst durch wasserhaltiges Super E10 an zwei HEM-Tankstellen in Norderstedt (Schleswig-Holstein) erhalten geschädigte Autofahrer seit Februar 2026 Entschädigungen. Der Betreiber, die Deutsche Tamoil GmbH, leistet Teil- oder Vollzahlungen für entstandene Motorschäden im Rahmen einer Kulanzregelung.
Details zur Schadensregulierung
Die Zahlungen hängen vom Stand der eingereichten Unterlagen ab:Abschlagszahlungen: Betroffene, deren Fälle noch geprüft werden oder bei denen Unterlagen fehlen, erhielten erste Teilbeträge zwischen 500 und 1.100 Euro.
Vollständige Erstattung
Liegen alle notwendigen Nachweise und Werkstattrechnungen vor, übernimmt HEM die Kosten laut eigenen Angaben vollständig.
Mindestens 14 Fahrzeuge blieben im Januar 2026 unmittelbar nach dem Tanken liegen. Die Reparaturkosten erreichen teils hohe vierstellige Summen für defekte Einspritz- und Verbrennungssysteme.
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Ursache und Hintergrund
Betroffen waren Stationen in der Tangstedter Landstraße und der Ulzburger Straße in Norderstedt. In Werkstätten entnommene Kraftstoffproben wiesen einen massiv erhöhten Wasseranteil auf und zeigten ein trübes, milchiges Aussehen.Die genaue Ursache für den Wassereintritt in die Tankanlagen ist weiterhin ungeklärt, technische Untersuchungen wurden eingeleitet. Ein Zusammenhang mit Schmelzwasser wurde vom Betreiber ausgeschlossen.
Weitere nützliche Informationen:
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FAQ zum Thema Motorschaden
Ein Motorschaden ist ein vergangenes, aktuelles und zukünftiges Schadensereignis, das einen Verbrennermotor oder die Antriebseinheit eines E-Autos außer Betrieb setzt oder die Nutzung zumindest teilweise erheblich behindert. Dabei unterscheiden wir zwischen Motorschäden innerhalb und außerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Autos und konzentrieren uns auf Schäden, die zwischen 0 und 160.000 Kilometern eintreten.
Autos müssen wenigstens 160-.000 km Laufleistung erreichen. Dieser wert ist ergebnis eines Prozesses und als Grenzwert in ie juristische Bewertung relevant geworden. Über 160.000 km steigt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalschadens, da eine Reparatur nicht lohnt. Der Motorschaden wird dann nicht mehr voll umfänglich für die Schadensberechnung herangezogen, da auch weitere Bauteile aufgrund der vorherigen Nutzung nicht mehr lange halten sollten.
Wir sind Journalisten (Recherche), Rechtsanwälte (Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen) und Gutachter (Beweissicherung, Feststellung von Schadensursachen). Sie sprechen uns an und wir klären, ob jemand für den eingetretenen Schaden verantwortlich gemacht werden kann.



